Das Livecam-FAQ hilft Dir dabei, dich in der Welt der Online-Erotik und beim Camsex zurechtzufinden.
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Das große Livecam-FAQ: So läuft der Sex vor der Webcam!

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Ich bin gerade auf der Suche nach guten Alternativen zu meinen üblichen Sex-Abenteuern. Und da komme ich an Webcamsex quasi nicht vorbei! Fast alle Escorts und Dominas in meinem Dunstkreis verlagern ihre Angebote ins Web. Und selbstverständlich gibt es unzählige Camgirls, die vorher schon ihre heißen Shows aus dem Schlafzimmer gestreamt haben. Aber ich war mir unsicher: Wie funktionieren Webcamshows eigentlich? Was muss ich als Zuschauer beachten und was kostet mich das? Ich habe Deine und meine Fragen in einem großen FAQ zu Camsex gesammelt!

Camsex: Was kann ich mir da eigentlich anschauen?

Wenig überraschend antworte ich auf diese Frage: Sex! Es bleibt jedem Camgirl selbst überlassen, was sie zeigt und anbietet. Die stereotypische Webcamshow zeigt eine Dame, die auf ihrem Bett sitzt, sich nach und nach auszieht und währenddessen mit ihren Zuschauern chattet. Aber die Welt der Webcamerotik ist extrem vielfältig!

Dominas bieten Fernerziehung vor der Kamera, Sextoys kommen in allen Körperöffnungen zum Einsatz und auch männliche Darsteller kümmern sich um die Fantasien ihrer Zuschauer. Manchmal zieht es sogar Paare vor die Webcam.

Eines haben alle Shows gemeinsam: Die Zuschauer sind keine passiven Konsumenten, sondern dürfen Einfluss auf das Geschehen nehmen. Jede Webcam-Plattform hat ein eingebautes Chatsystem, in dem Darsteller und Zuschauer miteinander kommunizieren. Du kannst Wünsche formulieren, Fragen stellen oder eine private Liveshow buchen. Dann wird der Bildschirm für alle anderen Zuschauer kurz schwarz und Du bist allein mit Deiner Favoritin. Dieses interaktive Element macht den Reiz am Camsex aus.

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Welche Portale sind seriös und vertrauenswürdig?

Bei den meisten Portalen musst Du Dich registrieren und Dein Alter verifizieren. Das garantiert, dass sich keine Zuschauer unter 18 Jahren auf die Seiten schleichen. Im ersten Moment unangenehm, aber wie beim Escort-Screening eine übliche Praktik in der Rotlichtwelt. Vertraue Deine Daten ausschließlich Plattformen an, die Datenschutz ernst nehmen!

Achte außerdem auf das Kleingedruckte, insbesondere, wenn Du Geld in die Seite investierst. Manche Portale arbeiten mit einem Abosystem. Bleibe wachsam und lese Dir die Informationen immer aufmerksam durch! So vermeidest Du unangenehme Überraschungen. Die größeren Seiten haben ausführliche Informationen für ihre Kunden und arbeiten allgemein seriös – sonst wären sie ja nicht so erfolgreich!

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Was kostet Webcamsex?

Gute Frage. Und wahrscheinlich das Thema, das den meisten von uns im Kopf herumspukt. Was kostet ein Camgirl?

Wie üblich in der Rotlichtwelt kann ich Dir darauf keine klare Antwort geben. (Fast) jede Seite hat ihr eigenes Abrechnungsmodell. Grundsätzlich hast Du zwei Optionen: Pay-per-Minute-Streams und kostenlose Streams mit zahlungspflichtigen Extras. In beiden Varianten kannst Du günstig Camsex haben. 

Pay-per-Minute-Livecams

Diese Livecams kosten Dich einen festen Betrag pro Minute. Du klickst auf den Stream und bist sofort mitten im Geschehen. Das Camgirl begrüßt Dich und beginnt ihre heiße Show. Du musst nicht mit zahlreichen anderen Zuschauern um die Aufmerksamkeit der Darstellerin konkurrieren: Hier sind selten mehr als eine oder zwei Personen gleichzeitig als Voyeur aktiv.

Der große Vorteil im Vergleich zu Gratis-Angeboten: Es gibt viel weniger Leerlauf. Die kostenlosen Streams sind für die Camgirls oft nur ein Teaser, um Dich zu den lukrativen Privat-Streams zu überreden. Ein bisschen wie im Stripclub, oder? Beim Pay-per-Minute-Modell fällt das weg.

Die Webcamshows kosten ungefähr 1 bis 3 Euro pro Minute. Dafür fallen versteckte Zusatzkosten weg. Du kannst Dich aber freiwillig entscheiden, mehr Geld springen zu lassen, um zum Beispiel ferngesteuerte Sextoys zu bedienen. Viele Portale arbeiten mit einer eigenen Währung wie Coins, die Du gegen echtes Geld erwerben kannst.

Übrigens: Einige Camgirls haben keine Lust auf die Zusammenarbeit mit einer Plattform und hosten ihre Streams deswegen selbst. Sie rechnen dann nicht per Minute ab, sondern verkaufen feste Pakete, zum Beispiel 30 Minuten Camsex über Skype für 50 Euro. Du bezahlst vorher via Paypal oder Amazon-Gutschein und bist daher nicht so gut abgesichert wie bei einer Webcamshow über eine seriöse Plattform. 

Kostenlose Streams mit heißen Extras

Andere Portale bieten Webcamshows an, die Dich im ersten Moment nichts kosten. Dabei hat jede Darstellerin ihren eigenen Stream, der über mehrere Stunden hinwegplätschert. Sie erzählt von ihrem Tag, zieht sich vor der Kamera um und interagiert mit den Gratis-Zuschauern. Richtig interessant wird es erst, wenn jemand ein Trinkgeld springen lässt.

Trinkgeld, Geschenke, Coins, … – Geld regiert die Welt. In diesem Fall erkaufst Du Dir mit den Geldgeschenken besondere Aktionen. Möchtest Du, dass Dein Webcam-Girl einen sexy Striptease hinlegt oder sich mit dem bereitliegenden Dildo verwöhnt? Dann musst Du dafür Geld ausgeben!

Großer Vorteil: Bei kostenlosen Camshows kaufst Du nicht die Katze im Sack. Du kannst stundenlang im Gratis-Chat hängen, um Dich von den Qualitäten der Darstellerin zu überzeugen. Du entscheidest, wann wie viel Geld fließt. Deswegen ist es hier schwieriger, Dir einen festen Preis zu nennen. Aber mit 10 bis 20 Euro dürftest Du Dir genug Aufmerksamkeit erkaufen, um Deine Wünsche umzusetzen.

Bin ich beim Camsex anonym?

So anonym, wie Du im Internet eben sein kannst! Du kannst Dir im Chatraum einen Nickname geben und musst selbst nicht in Erscheinung treten. Die meisten Plattformen für Webcamsex erlauben eine Vielzahl an Bezahloptionen. Viele davon sind (relativ) anonym und diskret.

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, empfehle ich Dir für den Besuch auf den Camsex-Seiten einen anonymen Webbrowser oder einen VPN-Zugang. So kann Deine erotische Aktivität nicht zu Dir zurückverfolgt werden. Es ist außerdem eine gute Idee, wenn Du Deinen Verlauf löschst – insbesondere, wenn Du in einer Beziehung lebst und entsprechend zurückhaltend agieren musst.

Wo liegt der Unterschied zwischen Amateurpornos und Webcamsex?

Übrigens: Klar, die meisten Camgirls sind jung, schön und gut gebaut. Aber für wirklich jede Vorliebe ist die passende Frau dabei! Von der heißen MILF bis hin zur sadistischen Krankenschwester gibt es mehr als genug Auswahl für Dich. (Bildnachweis: © Dmitry Belyaev – istockphoto.com)

Ganz einfach: Livecams sind, nunja, live. Pornos sind nur Videoaufnahmen. In beiden Fällen sitzen Amateure vor der Kamera. In beiden Fällen geht es um erotische Handlungen und Themen. Aber im Gegensatz zu Pornos sind Webcamshows ungeschnitten, ungestellt und laufen in Echtzeit ab.

Die meisten Plattformen bieten neben Livestreams auch Amateur-Pornos an. Die Camgirls drehen nebenbei häufig noch kleine Filmchen oder nutzen einfach die besten Szenen aus ihren Streams. Ideal, wenn Du keine Lust auf den Stream hast, aber die Darstellerin magst! Amateur-Pornos entstehen ohne riesige Filmcrew. Die Girls filmen sich selbst oder stellen die Kamera auf ein Stativ. Das gibt den Pornos einen persönlichen, intimen Charakter. Genau das, was sich viele Männer wünschen!  

Amateur-Erotik in Form von Camsex oder Pornoclips ist für die Damen nur ein Weg, um Geld zu verdienen. Viele haben zudem Premium-Angebote für Abonnenten oder bieten andere Dienstleistungen an. Manche werden dabei richtig kreativ! Was hältst Du zum Beispiel von einem „Virtual Girlfriend“-Paket, bei dem Deine Favoritin mit Dir textet und telefoniert? 

Camsex schön und gut, aber Du planst demnächst Deinen ersten Besuch im Bordell? In meinem Bordell-FAQ beantworte ich alle Fragen, die Du als Anfänger oder erfahrener Freier haben könntest. 

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Webcamshows: Livesex vor der Kamera

Aktuell erobern hunderte Camgirls die Online-Welt. Frauen, die vorher im Saunaclub oder in einem Domina-Studio gearbeitet haben, verlegen ihre Angebote ins Internet. Das hat für uns Freier und Zuschauer zwei große Vorteile:

  1. Konkurrenz belebt das Geschäft! Durch das Überangebot von neuen Kanälen kannst Du recht preisgünstig ausprobieren, ob Dir das Format gefällt.
  2. Die Darstellerinnen vor der Webcam überbieten sich gegenseitig mit Shows, Themenabenden und Angeboten für ihre Fangemeinde.

Sprich: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um Dich in die Sex-Streams einzuloggen!

Meine Meinung zum Thema:

Erotik-Camshows waren bereits ein großer Online-Sextrend, bevor Social Distancing in unser Leben trat. Die neuen Möglichkeiten beflügeln die Girls vor der Kamera geradezu: Einige Darstellerinnen haben sogar Sextoys, die Du als Zuschauer steuern kannst! Bei so vielen Kanälen findest Du sicher schnell eine neue Favoritin!


Du willst jetzt heißen Live-Sex ausprobieren? Susi.live schenkt meinen Lesern 100 Freiminuten, um in die Welt vor den Webcams reinzuschnuppern. Registriere Dich einfach über den Link im Banner und gönne Dir anderthalb Stunden feinste Camshows, ganz bequem von zu Hause aus!*

*Angebot in Kooperation mit susi.live, 100 Freiminuten für Neukunden

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Über den Autor

Redlight Guide

Ich bin Moritz, Dein Redlight Guide und Experte für Liebe, Lust und Zärtlichkeit gegen Geld. Ich bin seit einigen Jahren aktiv als Freier unterwegs und habe schon viele Erfahrungen machen dürfen. Im Sex-Blog teile ich mein Wissen und meine Erlebnisse mit Dir – ehrlich, tabulos und informativ.