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Zahlungsmöglichkeiten im Bordell: So bezahlst du für Sex

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Man muss schon ein besonderer Mensch sein, um beim Gedanken an Zahlungsmodalitäten so richtig horny zu werden. Nichtsdestotrotz müssen wir über Geld reden. Genauer: Wie bezahlt man im Bordell eigentlich? Gibt’s da Kartenzahlung? (Spoiler: wahrscheinlich nicht, vielleicht aber schon.) Wir gehen rein und stellen dir alle denkbaren Zahlungsmöglichkeiten für Sex vor – und wie du dabei sicher und diskret im Rotlichtbereich unterwegs sein kannst.

Bargeld: Nur Bares ist Wahres

Ein dickes Geldbündel mit (Fake-)Dollarscheinen steht symbolisch für den Zahlungsverkehr vor (oder nach) dem, nunja, anderem Verkehr. Make it rain, Baby! Bargeld ist in den allermeisten Fällen das Mittel der Wahl, wenn du für sexuelle Dienstleistungen bezahlen möchtest.

Bargeld bietet mehrere Vorteile, die es äußerst attraktiv für die Rotlichtszene machen:

  • komplett anonymer Zahlungsverkehr
  • Diskretion für Kunden und Anbieterinnen
  • keine nachverfolgbaren Geldflüsse
  • keine Rückbuchungen möglich
  • sofortige Verfügbarkeit des Geldes
  • keine Einschränkungen durch Zahlungsanbieter

Wenn du denkst, dass Bargeldzahlung auch ein Steuersparmodell ist: Die meisten Betriebe im Rotlichtbereich arbeiten absolut sauber. Müssen sie auch, weil sie überdurchschnittlich häufig von Finanzamt und Zoll kontrolliert werden. Sexarbeitende sind fast immer als selbstständige Unternehmerinnen gemeldet und zahlen selbstverständlich Steuern.

Und wie sieht das in der Praxis aus? Läufst du dann mit einem Geldbündel durch die Gegend, bis du es der Dame übergibst? Kurz gesagt: Ja. Du solltest das Honorar passend mitbringen (die wenigsten Girls haben eine Wechselgeldkasse!) und es zu Beginn der Begegnung überreichen. In einem größeren Sexclub gibt es meist einen Geldautomaten im Foyer und du bezahlst nach der Session auf dem Zimmer.

Überweisung und Kartenzahlung im Bordell?

Durch welchen Schlitz willst du deine Kreditkarte ziehen? (Bildnachweis: © Walter Medina – Pexels)

Wann hattest du das letzte Mal Bargeld in der Hand? Viele von uns nutzen im Alltag fast ausschließlich Kartenzahlung und boykottieren sogar Läden, die nur Bargeld nehmen. Im Sex-Geschäft wirst du mit dieser Einstellung wahrscheinlich nicht weit kommen. Elektronische Zahlungsmittel sind sehr, sehr selten in der Branche

Es gibt ein paar rare Ausnahmen:

  • Großbordelle, Saunaclubs und andere Locations, die Eintritt nehmen, haben manchmal ein Terminal an der Rezeption. Die Dienstleistung kannst du dort nicht bezahlen, weil die Damen in der Regel selbstständig arbeiten und nicht beim Club angestellt sind.
  • Locations ohne Full-Service-Angebote wie Swingerclubs, Stripclubs, Erotikkinos oder BDSM-Studios bieten manchmal Kartenzahlung an.
  • Independent Escorts haben theoretisch die Option, ein mobiles Kartenleseterminal zum Date mitzubringen. Vertragsfreiheit gilt immer! Auch bei sexuellen Dienstleistungen. In Deutschland ist das jedoch überhaupt nicht verbreitet.

Überweisungen sind nochmal ein anderer Schnack. Bei Highclass-Escortagenturen wird oft eine Anzahlung gefordert, speziell bei neuen Kunden oder wenn ein Gast eine längere Overnight-Buchung anstrebt. Die Anzahlung von 20 bis 30 % des Gesamthonorars soll sicherstellen, dass die Dame ihre Zeit nicht unnötig für dich reserviert. Auch Reisekosten können, nach Absprache, per Vorabzahlung beglichen werden (Ja, als Gast bist du zuständig für die Zug- und Flugtickets deiner Herzensdame!)

Die Überweisung erfolgt auf das Konto der Agentur, die meistens einen unverfänglichen Namen hat, der nach unschuldigem Big Business klingt. Du musst also nicht befürchten, dass auf dem Kontoauszug die Premium-Sex GmbH auftaucht. Schau unbedingt in die AGB, was passiert und wie viel von deinem Geld du zurückbekommst, wenn du den Termin nicht wahrnehmen kannst!

Bitcoin und Cryptowährungen im Rotlicht-Bereich

Ist Bitcoin noch cool? Cryptowährungen waren vor ein paar Jahren der heiße Scheiss und ein echter Geheimtipp für alle Transaktionen, die diskret und dennoch sicher ablaufen sollen.

Bitcoin und andere Kryptowährungen sind digitale Zahlungsmittel. Transaktionen werden in einer öffentlichen, dezentralen Datenbank – der Blockchain – gespeichert und kryptografisch abgesichert. Nutzer verwalten ihre Coins über Wallets und können weltweit Zahlungen senden, ohne Banken einzubeziehen. (Kurzer Exkurs: Bitcoin ist gar nicht so anonym, wie viele denken. Es gibt andere Cryptocoins, die sich besser für solche Zwecke eignen.)

Im Rotlichtbereich klingt das erstmal wie ein Match made in heaven: keine klassischen Zahlungsanbieter, weniger Abhängigkeit von Banken und theoretisch diskrete Transfers über alle Ländergrenzen hinweg. In der Praxis nutzen vor allem Escorts, Cam-Performerinnen und Online-Plattformen Crypto, etwa für Anzahlungen, internationale Bookings oder Tips während eines Livestreams.

Weitere Zahlungsmöglichkeiten für Sex

  • Paysafe-Card und andere Gutscheine: Wenn kein Geldtransfer möglich ist (zum Beispiel bei Online-Dienstleistungen oder einer Escort-Anzahlung) sind Gutscheine ein Weg, um das Honorar sicher, diskret und anonym zu übergeben.
  • Geschenke und Wunschlisten: Jede Anbieterin, die etwas auf sich hält, pflegt eine Wunschliste mit Geschenkideen und kleineren und größeren Aufmerksamkeiten, die ein Gentleman ihr zukommen lassen kann. Das reicht vom sexy Lingerie-Set bis hin zum lang ersehnten Airfryer.
  • Kostenübernahme: Das klassische Sugardating-Arrangement basiert darauf, dass der Sugardaddy (m/w/d) die Rechnungen seiner süßen Geliebten zahlt. Das umfasst ausufernde Shopping-Touren, schöne Dinner, extravagante Reisen oder schlicht die Miete.

Bargeld gehört irgendwie auch zum Flair in der Rotlichtwelt. (Bildnachweis: © cottonbro studios – Pexels)

Clubs in deiner Nähe

Geld regiert die (Sexkauf-)Welt!

Mensch, wie gerne würde ich bei Onlyfans einfach mit Paypal zahlen! Oder anderswo! Warum funktioniert das eigentlich nicht?

Die großen Zahlungsdienstleister tun sich etwas schwer mit dem Erotikbereich. 😖 Das hat komplizierte Gründe, auf die wir hier nicht eingehen wollen. Für alle, die sich online nackig machen, führt das zu einem ewigen Katz- und Maus-Spiel. Es ist echt schwer, sich für erotische Dienste bezahlen zu lassen, wenn kein Bargeld fließt. Und das Bezahlen ist ja irgendwie der Sinn der Sache! 💸💸💸

Apropos bezahlen: wie fühlt sich das eigentlich an, Geld für Sex zu bekommen? Hat das seinen eigenen Kick?

Ja klar! Es ist ein tolles Gefühl, so begehrenswert zu sein, dass jemand dafür Geld ausgibt. 💖 Ich kenne viele Girls, bei denen das ein regelrechter Kink ist. Geld ist zwar nicht alles im Leben, aber in unserer Gesellschaft ist es ein Zeichen von Anerkennung, Geltungsvermögen und Wert. 🔥 Jaja, klar, wir haben auch einen Wert abseits vom schnöden Mammon. Aber mit etwas mehr 💲💲Cash in der Täsh💲💲 fühle ich mich definitiv wohler.


 

Geld ausgeben macht nur in der Praxis so richtig Spaß. Zum Glück haben wir für dich jede Menge feine Adressen für den gepflegten Hedonismus! Im Redlight Guide findest du mit wenigen Klicks die besten Sex-Adressen in deiner Stadt. Probiere es aus – diskret und kostenlos!


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Über den Autor

Max

Hey, ich bin Max, dein Redlight Guide und Reiseleiter in die Welt der erotischen Angebote! Bei mir bekommst du Antworten auf deine brennenden Fragen rund um Paysex, erotische Unterhaltung und sexuelle Dienstleistungen. Ohne Scham, ohne Vorurteile und ohne Stammtischweisheiten! Meine Abenteuer finanziere ich mit einem langweiligen Bürojob. Privat genieße ich die Freiheit einer offenen Beziehung mit Sophie, meiner bezaubernden Co-Autorin.