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Conny Dachs packt aus: Was verdient man als Pornodarsteller?

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Pornostars lieben es, sich mit den richtig großen Schampusflaschen zu inszenieren und mit Goldkettchen und Diamantschmuck in den Club einzureiten. Die Pornobranche ist ein Riesengeschäft – und natürlich bleibt da einiges bei den Darstellern hängen. Aber was verdient man als Pornodarsteller eigentlich? Kann man mit dem Job reich werden? Ich öffne für Dich meinen Geldbeutel und verrate Dir, was ich in fast 30 Jahren Karriere als Pornostar verdient habe.

Kann man als (männlicher) Pornostar reich werden?

Kurze Antwort: Ja!

Lange Antwort: Ja – wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Bei mir war das Mitte der 90er, im „Golden Age of Porn“. Damals hat das Geschäft mit dem Sex richtig gebrummt. Mittendrin: Ein blutjunger Conny Dachs, noch grün hinter den Ohren, aber mit viel Ehrgeiz im Gepäck. Denn mir war klar: Wenn ich diesen Job mache, dann mache ich ihn richtig!

Die erste Hürde beim Job als Pornodarsteller ist es, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Aber der zweite Schritt ist noch viel wichtiger: Wer nach dem ersten Auftritt für ein weiteres Projekt angerufen wird, der hat es geschafft. Dafür muss man einen guten Eindruck bei der Produktionsfirma, den Co-Stars und natürlich den Zuschauerinnen und Zuschauern hinterlassen.

Ohne Nebenverdienst wird es nichts mit dem Reichtum. Ich bin nebenbei Sänger, Moderator, Werbegesicht, ... (Bild: privat / Conny Dachs)

Ein großer Faktor: Verlässlichkeit. Und damit meine ich nicht nur, dass man pünktlich und ohne Kater am Set erscheint. Als männlicher Pornodarsteller muss man seinen Körper verlässlich unter Kontrolle haben. Wenn alle am Set auf die Erektion warten müssen, macht man sich keine Freunde.

Der nächste Schritt auf der Porno-Karriereleiter: die persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Ich habe mein erstes Geld nicht in den fetten Ferrari gesteckt, sondern in eine Schauspielausbildung investiert. Das hat mir dabei geholfen, einen eigenen Stil zu entwickeln. Es ist nämlich nicht damit getan, vor der Kamera ein bisschen herumzutänzeln und auf die sexy Bauchmuskeln zu vertrauen.

Verdienst als Pornodarsteller: So viel Geld gibt’s pro Sexfilm!

Die Pornobranche ist eine der wenigen Disziplinen, in denen Frauen mehr Geld verdienen als Männer. Sie bekommen nicht nur ein höheres Honorar, sondern können für bestimmte Extras wie Anal-Szenen oder Doppelpenetration mehr verlangen. Ein Exklusivvertrag mit einem Studio kann zudem sehr lukrativ für sie sein.

Pro Szene verdient man zwischen 500 und 1000 Euro. Eine etablierte Firma bezahlt mehr als ein kleiner Amateur-Pornoproduzent. Es kann sogar sein, dass man als männlicher Darsteller gar nicht bezahlt wird oder nur seine Ausgaben (Reisekosten, Unterbringung, STD-Test) erstattet bekommt. Der Konkurrenzdruck ist hoch, jeder möchte einen Fuß in die Tür kriegen.

Ich bin daher nicht der beste Maßstab für die Bezahlung als Pornodarsteller. Denn als Newcomer wirst Du kaum dasselbe Honorar verlangen können wie ein erfahrener Kollege. Mein bester Tipp: Sprich mit Deinen Kolleginnen und Kollegen über Euer Honorar! Eine Agentur kann Dir dabei helfen, faire und gut bezahlte Verträge auszuhandeln.

Die Zeiten haben sich geändert und der Weg zur erfolgreichen Karriere ist steiniger als zu meiner Zeit. Dafür hast Du viel mehr Optionen als den Vertrag mit einem großen Produktionsstudio. Die Amateurszene ist eine gewaltige Spielwiese, auf der Du Dich selbst vermarkten kannst. Deinen eigenen Content verkaufst Du zu Deinen Preisen. Allerdings musst Du Deine eigene Fanbase aufbauen.

Heute kann ich auf dem Mittelmeer herumcruisen und die Früchte meiner Arbeit genießen. Aber das geht nur, weil ich in jungen Jahren gut mit meinem Geld umgegangen bin.  (Bild: privat / Conny Dachs)

Fazit: Den Job macht man nicht (nur) fürs Geld!

Bis ich Dompteur im Porno-Zirkus wurde, hat es einige Zeit gedauert. Davor musste ich kleinere Brötchen backen. (Bild: privat / Conny Dachs)

Ich würde niemandem raten, in die Pornobranche zu gehen, um reich zu werden. Wer sich zu sehr auf den schnöden Mammon versteift, hat keinen Spaß an der Sache. Und das wirkt sich auf die Ausstrahlung und Performance vor der Kamera aus.

Ich bin mit den Früchten meiner Arbeit mehr als zufrieden. Mein Traum vom Reichtum hat sich erfüllt. Aber nicht durch Magie oder Zauberkraft, sondern – ganz unsexy – durch Sparsamkeit. Ich habe die (für mich) leicht verdienten Kröten nicht auf den Kopf gehauen, sondern investiert und gespart. Und ehe man es so richtig mitbekommt, sind 30 Jahre vorbei und der Ferrari steht doch vor der Tür. 🍹

Ich denke, dass man auch heute noch erfolgreich in der Branche sein kann – obwohl das „Golden Age of Porn“ lange vorbei ist. Es gibt viel mehr Wege und Möglichkeiten, um bekannt zu werden und Geld mit Adult-Content zu verdienen. Aber die Basics haben sich nicht verändert: Wer zuverlässig, ehrgeizig und professionell arbeitet, hat beste Chancen auf eine Karriere als Pornostar!

Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen und teile meine Erfahrungen aus fast 30 Jahren gerne mit Dir und anderen angehenden Pornostars! Möchtest Du mehr über mein bewegtes Leben am Porno-Set erfahren? Im Dachs-O-Meter erfährst Du alles, was Du über Conny Dachs wissen musst!

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Über den Autor

Conny Dachs

Moin, ich bin Conny! Wahrscheinlich hast Du schon einige Pornos mit mir geschaut. Also, vermutlich nicht wegen mir, aber das ist ja egal! Aber auch abseits vom Filmset ist Sex meine große Leidenschaft. Als Redlight Guide versorge ich Dich mit allen Informationen und News aus der Rotlichtszene. Tiefe Ausschnitte, sexy Einblicke: Tabus gibt es bei mir keine!