Ein Bordell für Frauen gibt es in Deutschland leider nicht.
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Erotische Dienstleistungen für Frauen: Als Kundin im Bordell

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Wenn wir an Sexarbeit denken, sehen wir vor unserem geistigen Auge halbnackte Frauen und Männer, die ihre Dienste in Anspruch nehmen. Aber ist das wirklich so? Gibt es erotische Angebote, die sich an Frauen richten? Und noch wichtiger: Gibt es Frauen, die diese Angebote als Freierin in Anspruch nehmen? Wir haben uns auf Spurensuche begeben.

Warum gibt es kein Bordell für Frauen?

Weibliche Sexualität gilt als großes Mysterium. Das Klischee besagt, dass Frauen nur langsamen Kuschelsex mit ihrer wahren Liebe wollen, am besten in der Missionarsstellung und mit Licht aus. Dieses Vorurteil ist mittlerweile zum Glück widerlegt. Frauen können heute so sexuell offen und experimentierfreudig sein, wie sie wollen. Dennoch scheint es wie ein Widerspruch, dass eine Frau als Kundin ins Bordell gehen könnte.

Tatsächlich gibt es keine Bordelle, Laufhäuser oder Escort-Agenturen, die sich an eine weibliche Zielgruppe richten. Das hat mehrere Gründe: Zum einen müssen Frauen nicht unbedingt für Sex bezahlen, wenn sie das Bedürfnis danach haben. Zudem sind die meisten Clubs für die männliche Kundschaft ausgelegt und bieten keine Angebote, die weibliche Bedürfnisse erfüllen. In vielen Saunaclubs gilt sogar: Frauen verboten! Einzige Ausnahme: die Damen, die dort arbeiten.

Wenn sich Frauen im Bordell oder bei einer Escortdame blicken lassen, dann häufig als Begleiterin ihres Mannes für einen Dreier. Dass Frauen bei anderen Frauen sexuelle Dienste in Anspruch nehmen, ist überaus selten. Männliche Escorts begleiten vorwiegend Gäste mit Interesse an homosexueller Erotik. Callboys und sogenannte Gigolos, die ausschließlich Frauen beglücken wollen, haben selten langlebigen Erfolg in der Branche. Wer als (heterosexueller) Mann mit Sex Geld verdienen will, muss kreativ werden oder ganz besondere Fähigkeiten mitbringen.

Hier können Frauen ihre Fantasien ausleben

Sexuelle Dienstleistungen für Frauen bewegen sich eher im Bereich BDSM und erotische Massage. Kinks kennen keine Geschlechtergrenzen. Eine Domina oder ein männlicher BDSM-Experte sind die richtigen Ansprechpartner für Bondage, Rollenspiele oder das Ausleben düsterer Fantasien. Es gibt sogar einige SM-Studios, die sich auf Frauen spezialisiert haben. Erotische Massagen sind ebenfalls geschlechtsneutral. Eine ausgedehnte Tantramassage ist für viele Frauen der erste Kontakt mit sexuellen Dienstleistungen. Die Yonimassage mit ihren zärtlichen Berührungen und der G-Punkt-Massage ist die einzige sexuelle Dienstleistung, die sich explizit an Personen mit Vagina richtet.

Wenn du als Frau eine erotische Erfahrung auf professionellem Niveau erleben möchtest, hast du die besten Chancen bei einer bisexuellen Escortdame oder einem Escort-Mann. Allerdings vermittelt nicht jede Escort-Agentur solche Begegnungen. Bei einer erotischen Massage oder einer Bondage-Session im Domina-Studio wirst du jedoch definitiv mit offenen Armen empfangen.

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Über den Autor

Conny Dachs

Moin, ich bin Conny! Wahrscheinlich hast Du schon einige Pornos mit mir geschaut. Also, vermutlich nicht wegen mir, aber das ist ja egal! Aber auch abseits vom Filmset ist Sex meine große Leidenschaft. Als Redlight Guide versorge ich Dich mit allen Informationen und News aus der Rotlichtszene. Tiefe Ausschnitte, sexy Einblicke: Tabus gibt es bei mir keine!