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Woher kommt der Begriff „Freier“?

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Warum heißen die Kunden einer Prostituierten „Freier“? Befreien sie die holde Maid aus einem Leben in Armut? Kommt der Name vielleicht sogar daher, dass Freier ganz besonders freie Männer sind? Wenn du Dich für Geschichte interessierst, ist das eine spannende Frage, der wir heute nachgehen. 

Viele Begriffe im Rotlichtmilieu stammen aus einer Zeit, in der man nicht offen über seine sexuellen Abenteuer sprechen konnte. Deswegen hat sich eine „Geheimsprache“ rund um Dirnen, Zuhälter, Freier und käufliche Liebe entwickelt. So konnte man halbwegs diskret über Sex reden.

Begriffserklärung: Freier sind Kunden bei einer Prostituierten

Ein Freier war ursprünglich ein Mann, der frei von einer Beziehung oder Ehe war. Das Wort geht auf das mittelhochdeutsche vrīer zurück, das damals als Synonym für „heiraten“ genutzt wurde. Wer auf Freiersfüßen unterwegs war, hielt also Ausschau nach einer Braut. 

Und klar: Wer nicht gebunden ist, der hatte Bedürfnisse. Dirnen und Hurenhäuser gab es schon im Mittelalter, vorwiegend für die freien Bürger und Adligen. Aber auch in den Armenvierteln gab es viele Frauen, die so ihren Lebensunterhalt verdient haben. Militärische Feldzüge wurden stets begleitet von diversen Dienstleisterinnen, und „gemaine weiber“ oder „frie frowen“ waren ein normaler Teil des mittelalterlichen Stadtlebens.

Die Frauen hatten keinen besonders hohen gesellschaftlichen Stand. Ihre Kunden dagegen wurden dagegen nicht verurteilt, wenn sie die Dienste in Anspruch genommen haben. Ob wir Männer damals schon „Freier“ genannt wurden, ist nicht ganz klar. Ursprünglich nannte man so alle Männer, die um die Hand einer Frau warben – ganz unabhängig davon, aber Geld floss oder nicht. Deswegen ist es heute nur schwer nachzuvollziehen, um welche Art der Beziehung es sich handelte. Fest steht: Prostitution war damals ziemlich normal. 

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Über den Autor

Conny Dachs

Moin, ich bin Conny! Wahrscheinlich hast Du schon einige Pornos mit mir geschaut. Also, vermutlich nicht wegen mir, aber das ist ja egal! Aber auch abseits vom Filmset ist Sex meine große Leidenschaft. Als Redlight Guide versorge ich Dich mit allen Informationen und News aus der Rotlichtszene. Tiefe Ausschnitte, sexy Einblicke: Tabus gibt es bei mir keine!